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nser Schulgarten liegt terrassenförmig vor der angrenzenden Bunkerwand.
Auf der 1.Ebene befinden sich unsere Klassenbeete. Die Klassen gestalten ihre Flächen ganz unterschiedlich, auch die Vorschüler helfen schon mit. Gemüse, Kräuter, Blumen und Erdbeeren kann man hier finden.
Auf der 2.Ebene stehen verschiedene Obstbäume und Sträucher. Dazwischen blüht und grünt unser Staudengarten, der mit jedem Jahr üppiger wird. An Wänden und Mauern ranken wunderschöne Kletterrosen und Weinreben.
Wir haben in einem versteckten Winkel des Schulhofes ein Weideniglu gepflanzt. Inzwischen wird es als eine Pausen-Wohnhöhle genutzt, die mit kleinen Holzstühlen und Tischen, die aus Baumstämmen geschnitten wurden, eingerichtet ist. Seit drei Jahren ziehen alljährlich die zweiten Klassen ein Bohnenzelt auf unserem Schulhof.
Im WUV-Unterricht sind mehrere Nistkästen gebaut worden, die wir für die zahlreichen Vögel im Garten aufgehängt haben.
Unsere Kräuterspirale

Die Kräuterspirale auf unserem Schulhof entstand im Sommer 1999 als Abschlussprojekt der 6. Klasse und wird von meiner jetzigen Klasse betreut. Als Grundlage nutzten wir eine Hochrabatte, aus der wir einen alten Baumstumpf entfernten und mit Erde, Sand und Bauschutt auffüllten.
Aus Pflastersteinen mauerten wir eine Spirale, an deren Fuß wir einen kleinen Teich anlegten. Da unsere Küchenkräuter aus unterschiedlichen Regionen Europas stammen, haben sie dementsprechend auch verschiedene Ansprüche an den Standort. Neben zahlreichen Kräutern, die Sonne und Trockenheit lieben (Thymian, Salbei, Rosmarin, Lavendel), gibt es andere, die leichte Beschattung, humose und feuchte Böden bevorzugen (Waldmeister, Liebstöckel, Zitronenmelisse, Petersilie) sowie im oder am Wasser gedeihen (Wasserminze, Brunnenkresse, Pimpinelle).Die spiralförmige Anordnung und die unterschiedlichen Bodenqualitäten bieten jedem Kraut die passende Bedingung.
Auf unserer Kräuterspirale befinden sichw zur Zeit etwa 30 verschiedene Kräuter. Viele Kräuter sind mehrjährig, andere werden von den Schülern jährlich neu ausgesät, gepflegt, geerntet und verarbeitet. So haben wir schon leckere Salate, Brotaufstriche und verschiedene Tees gekostet. Einige Kinder haben sich zu Hause auf der Fensterbank einen Minikräutergarten angelegt.
Heike Platz
Schulgarten-Projekt „Grünes Lernen mit allen Sinnen“
Seit der erfolgreichen Kooperation mit dem „Umwelt- und Sozialforum e. V.“ im März 2006 ist das Schulgartenprojekt „Grünes Lernen mit allen Sinnen“ nun fester Bestandteil der ökologischen Bildung an der Fanny-Hensel- Grundschule.
An einem Vormittag in der Woche bietet die Diplom- und Naturpädagogin Isabel Hollenbeck (link zu: www.natur-erlebnispaedagogik.de) für die 4. – 5. Klassen natur-erlebnispädagogische Aktivitäten rund um den Schulgarten an.
Beim Lernen mit allen Sinnen geht es darum, spannende Phänomene aus dem Bereich der Umwelt kennen zu lernen, Beobachtungen rund um die Natur zu machen, dabei spielerisch die Welt der Pflanzen zu erforschen und bei der Arbeit im Garten ökologische Zusammenhänge zu entdecken. Themen des Sach- und Naturwissenschaftsunterrichts werden mit Methoden der Natur-Erlebnis-Pädagogik verbunden.
Konkrete Inhalte der Projektarbeit sind:
- Der Boden: Experimente und Beobachtungen zur Erde
- Obst-, Gemüse- und Kräuter-Anbau, Ernte und Verwertung
- Pflanzen- und Kräuterkunde
- Beobachten und Forschen: Entwicklung und Verbreitung von Pflanzen, Lebensräume, Ökosysteme
- Spiele und Kreative Methoden zu Umweltthemen
- Erkundungen: die Natur in den verschiedenen Jahreszeiten
Unser Dank gilt der Jugend- und Familienstiftung des Landes Berlin (link zu www.jfsb.de) sowie der Aktion Mensch, Förderprogramm dieGesellschafter.de. (link zu: www.aktion-mensch.de ), mit deren finanzieller Unterstützung in den Jahren 2006 und 2007 der Grundstein für die nun regelmäßige Projektarbeit gelegt wurde.
Freiwillige Helfer/innen sind herzlich willkommen und können sich gern im Sekretariat der Schule melden!
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