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- Zur Rolle der Eltern
- Zur Rolle der Lehrer und Lehrerinnen
1. Unterricht
2. Pausen
3. Schulstation, Computerraum, Bücherei
...und noch mehr Regeln (auch für Eltern)
4. Mitgebrachte Gegenstände
5. Betreuungs- und Unterrichtszeiten
6. Verlässliche Halbtagsgrundschule
7. Schulbesuch
8. Verhalten bei Feueralarm

ir, die Schülerinnen und Schüler, Lehrer und Lehrerinnen, Erzieherinnen und die
Eltern der Fanny-Hensel-Schule, haben in der Schulkonferenz diese Schul- und Hausordnung
aufgeschrieben. Es hat Gespräche und Beratungen gegeben. Viele haben geholfen. Wir wollen,
dass es dir gut geht und du dich wohl fühlst in deiner Schule. Wir erwarten von dir, dass du
auch in der Schule deine Mitmenschen achtest und versuchst, Konflikte friedlich zu lösen,
damit du nicht dir selbst oder anderen schadest.
Das gemeinschaftliche Leben in der Schule gestaltet sich freundlicher, wenn
alle in der Schule arbeitenden großen und kleinen Menschen respektvoll und
freundlich miteinander umgehen.
Dazu gehört auch beim Betreten oder Verlassen des Schulhauses ein
freundlicher Gruß.
Gute Umgangsformen, zu denen Bitte und Danke gehören, werden allen gefallen. Wir
wollen, dass du nicht beleidigt oder verletzt wirst. Von daher ist es auch
selbstverständlich, dass du in der Schule niemandem gegenüber Ausdrücke oder
Schimpfwörter benutzt.
Du darfst gerne kritisieren, wenn du damit etwas
verbessern willst und dabei niemanden persönlich beleidigst.
Allgemeine Regeln
Jedes Kind ist für sein Lernen auch mitverantwortlich. Lernen geschieht im Kopf, mit den
eigenen Händen und mit dem eigenen Herzen. Lehrerinnen und Lehrer, Erzieher und Erzieherinnen,
Sozialpädagogen, Eltern, ehrenamtliche Helferinnen und Helfer, Bücher, Filme und andere
Materialien können vermitteln, anregen und dabei helfen.
Unsere Schule braucht eine vertrauensvolle Zusammenarbeit von Kindern, Lehrerinnen und
Lehrern, Erzieherinnen und Erziehern, Sozialpädagogen, ehrenamtlichen Heferinnen und Helfern
und den Eltern.
Zur Rolle der Eltern
Um den Lernerfolg der Kinder und die Lernatmosphäre zu unterstützen wird erwartet, dass
die Eltern
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ihre Kinder veranlassen, die Schule regelmäßig zu besuchen, |
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ihre Kinder anhalten, die Hausaufgaben zu machen, |
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Interesse am Lernfortschritt ihrer Kinder zeigen, |
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Sorge tragen für das Benehmen ihrer Kinder in der Schule und auf dem Schulweg, |
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die Grundbedürfnisse ihrer Kinder (ausreichender Schlaf, Nahrung,
Kleidung...) sicherstellen, |
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regelmäßig an Elternabenden und Sprechstunden teilnehmen und sich an Schulgremien
und Schulfesten beteiligen. |
Zur Rolle der Lehrer und Lehrerinnen
Von den Lehrerinnen und Lehrern wird erwartet, dass sie
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die gesetzlich vorgeschriebenen Lerninhalte vermitteln
und angemessen überprüfen, |
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durch vielfältige Methoden und anschauliche Materialien Freude am Lernen wecken, |
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Werte unserer Gesellschaft vermitteln, wie z.B. eine soziale Haltung in der
Gruppe, gegenseitiges Helfen, gewaltfreies Lösen von Konflikten, Toleranz
gegenüber anderen Meinungen..., |
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unterschiedliche familiäre Verhältnisse und unterschiedliche Nationalitäten im
Schulalltag einbinden, |
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die Schüler und Schülerinnen als Einzel- und als Gruppenwesen wahrnehmen und
fördern, |
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auf das Wohlergehen jedes Schülers und jeder Schülerin achten, |
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den Kontakt zum Elternhaus pflegen, |
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sich zur fachlichen und methodischen Fortbildung verpflichtet fühlen. |
Regeln für den Schulalltag
1. Unterricht
| 1.1 |
Sei bitte pünktlich in der Schule. |
| 1.2 |
Sollte 10 Minuten nach Unterrichtsbeginn noch kein(e) Lehrer(in) in eurer Klasse
sein, meldet dies euer Klassensprecher / eure Klassensprecherin im Sekretariat. |
| 1.3 |
Wenn ihr Sportunterricht habt, wartet bitte so lange in eurer Klasse, bis ihr
von euren Sportlehrerinnen oder Sportlehrern abgeholt werdet.
Die Turnhalle darf nur mit Hallenschuhen betreten werden. |
| 1.4 |
Ihr wartet auch in eurer Klasse, wenn ihr Teilungs-, Musik- oder
Förderunterricht habt, bis eure Lehrerinnen oder Lehrer euch abholen. |
| 1.5 |
Alle Schülerinnen und Schüler einer Gruppe oder Klasse achten beim Verlassen
eines Raumes darauf, dass dieser ordentlich hinterlassen wird.
Nach Unterrichtsschluss bitte alle Stühle hochstellen.
Bitte denke daran, dass die Putzfrauen eine schwere Arbeit haben und nicht dazu
da sind deine Sachen oder die deiner Mitschülerinnen oder Mitschüler
wegzuräumen. |
| 1.6 |
Im gesamten Schulgelände ist das Kauen von Kaugummi nicht erlaubt. |
2. Pausen
| 2.1 |
In den Pausen sollst du dich entspannen und dich erholen. Du kannst dein
Frühstück verzehren, dich unterhalten, spielen und einfach nur ausruhen. Vergiss
nicht zur Toilette zu gehen.
Bringe nur so viel zu essen mit, wie du selbst essen kannst.
Das Mitbringen von Getränken in Glasflaschen, Dosen oder Trinkpäckchen ist nicht
erwünscht.
Wir wollen Getränke in umweltfreundlichen Trinkflaschen. Frühstücksbrote
sollten in entsprechenden Brotdosen mitgebracht werden. |
| 2.2 |
Wirf bitte deinen Müll nur in die dafür vorgesehenen Behältnisse. Die Papierkörbe in den Klassen- und
Fachräumen werden nach Unterrichtsschluss von den Schülern in den
Papiercontainer auf dem Hof entleert. |
| 2.3 |
Während der kleinen Pausen halte dich bitte in deinem Klassenraum auf. |
| 2.4 |
Auch in der Regenpause sollst du dich im Allgemeinen in deinem Klassenraum aufhalten.
In den unteren Klassen (1-4) werden jedoch in den jeweiligen Stockwerken Spielzeuggeräte
von den Lehrkräften oder deren Helferinnen und Helfern für die Zeit der Pause
ausgegeben. Bitte geht sorgsam mit den Spielgeräten um. Am Ende der Pause müssen
die Geräte zurückgegeben werden.
Das Rennen, Toben und Fangenspielen im Haus ist rücksichtslos und gefährlich und daher verboten.
Ballspiele sind im Haus nicht erlaubt. |
| 2.5 |
In den großen Pausen gehst du möglichst schnell auf den Hof. (Außer es bestehen
andere Absprachen.) In den Hofpausen kannst du draußen spielen, klettern, toben. Ballspielen
ist nur bis zum ersten Abklingeln erlaubt.
Für das Spielen auf dem Fußballplatz gelten folgende Regeln:
Der Ball wird in der Hand gehalten, bis du auf dem Feld angekommen bist. Da viele
Gruppen sich den Platz teilen müssen, ist es wichtig, dass du dich mit den anderen
Spielern eindeutig absprichst über den Raum, den ihr benötigt. Nimm spielenden
Kindern nicht den Ball weg, sondern frage, ob du mitspielen kannst.
Akzeptiere die anderen, die mit dir zusammen spielen und die in deiner
Nachbarschaft sind.
Wenn es das erste Mal geklingelt hat, darf nicht weiter gespielt werden, sondern
ihr müsst in das Schulhaus zurückgehen. |
| 2.6 |
Bitte achte besonders Bäume, Büsche, Pflanzen und die Tierwelt auf dem Hof und in deinem Alltag. |
| 2.7 |
Der Schulgarten darf nicht ohne Aufsicht oder Erlaub-nis von Lehrkräften betreten werden. |
| 2.8 |
Zugefrorene Wasserflächen im Winter darfst du nicht betreten. Natürlich soll das Eis nicht mit
Gegenständen zerstoßen werden.
Das Werfen mit Schneebällen ist im gesamten Schulgelände strengstens untersagt. |
| 2.9 |
Rasensprenger, die im Hof- oder Schulgartenbereich aufgestellt sind, dürfen nur mit
Erlaubnis des Schulpersonals betätigt werden. |
3. Betreuung, Computerraum, Bücherei,...
| 3.1 |
Vor und nach dem Unterricht halte dich bitte nicht im Eingangsbereich der
Schule und nicht in den Treppenhäusern oder sonst irgendwo im Schulgebäude auf. |
| 3.2 |
Solltet ihr vor 14.00 Uhr Unterrichtsschluss haben und wollt ihr dann mit
anderen Kindern Fußball spielen, könnt ihr euch im Sekretariat eine grüne Karte
holen, die euch berechtigt auf dem Fußballplatz zu spielen. Diese grüne Karte muss
dann zum verabredeten Zeitpunkt wieder zurückgebracht werden. |
| 3.3 |
Der Umgang mit dem Schulgebäude und den Gegenständen der Schule wie Tischen,
Stühlen, .... soll von besonderer Sorgsamkeit gekennzeichnet sein.
Dies gilt auch für sämtliche Gegenstände und Materialien der Schule und denen deiner
Mitschülerinnen und Mitschüler. |
| 3.4 |
Bücher, Unterrichts- und Spielmaterialien sind pfleglich zu behandeln.
Wenn sie verloren gehen oder mutwillig zerstört werden, sind sie zu ersetzen. |
| 3.5 |
Bitte achte die speziellen Regeln während der Betreuung, des
Computerraumes, der Bücherei, der Küche und der Turnhalle. |
4. Mitgebrachte Gegenstände
In die Schule sollst du außer deinem Frühstück grundsätzlich
nur das mitnehmen, was du für den Unterricht brauchst.
Bringe folgende Gegenstände auf gar keinen Fall mit:
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Streichhölzer, Feuerzeug, Feuerwerkskörper, |
| * |
Stöcke, Äste, |
| * |
Gegenstände, mit denen du andere bedrohen könntest oder durch deren Verwendung sich Kinder bedroht fühlen könnten (z. B. Spielzeugpistolen oder Laserpointer), |
| * |
Wertgegenstände, unnötig viel Geld, Schmuck. |
5. Betreuungs- und Unterrichtszeiten
| Stunde |
von |
bis |
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| 0. Stunde | 7.35 Uhr | 7.55 Uhr |
| 1. Stunde | 8.00 Uhr | 8.45 Uhr |
| 2. Stunde | 8.50 Uhr | 9.35 Uhr |
| 1. große Pause (20 Min) | 9.35 Uhr | 9.55 Uhr |
| 3. Stunde | 9.55 Uhr | 10.40 Uhr |
| 4. Stunde | 10.45 Uhr | 11.30 Uhr |
| 2. große Pause (25 Min) | 11.30 Uhr | 11.55 Uhr |
| 5. Stunde | 11.55 Uhr | 12.40 Uhr |
| 6. Stunde | 12.45 Uhr | 13.30 Uhr |
| 7. Stunde | 13.35 Uhr | 14.20 Uhr |
| 8. Stunde | 14.25 Uhr | 15.10 Uhr |
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Klingelzeichen gibt es nur im Bereich der großen Pausen sowie zum Unterrichtsbeginn
und nach der 6. Stunde.
6. Verlässliche Halbtagsgrundschule
Ab 7.30 Uhr bis zum Beginn des Unterrichts und nach
Unterrichtsschluss bis 13.30 Uhr können die Kinder im
Rahmen der Verlässlichen Halbtagsgrundschule (VHG) betreut werden.
Allerdings bedarf es dazu einer schriftlichen Anmeldung durch die Eltern,
da wir sonst die Betreuung nicht organisieren können. Einen entsprechenden
Vordruck erhalten Sie jeweils zu Beginn des Schuljahres mit dem Stundenplan
für Ihr Kind.
7. Schulbesuch
Im Krankheitsfall sind die Eltern verpflichtet die Schule darüber am
ersten Tag des Fernbleibens mündlich und spätestens
am dritten Tag schriftlich zu informieren.
Beurlaubungen sind rechtzeitig zu beantragen, und zwar bis zu drei
Tagen beim Klassenlehrer bzw. der Klassenlehrerin, darüber hinausgehende
bei der Schulleitung über die Klassenleitung. Einen entsprechenden Antrag
hierzu gibt es im Sekretariat. Beurlaubungen unmittelbar vor oder nach
den Ferien werden grundsätzlich nicht genehmigt, es sei denn, es handelt
sich um einen wichtigen und unaufschiebbaren Ausnahmefall (vorzeitiger
Reiseantritt oder verspätete Rückreise zählen nicht dazu).
Schulveranstaltungen gelten als Unterricht, auch wenn sie nicht in der
Schule oder zu anderen Zeiten stattfinden (z.B. Wandertage, Klassenfahrten).
An Arbeitsgemeinschaften und anderen freiwilligen Unterrichtsveranstaltungen
sollen die Schüler regelmäßig teilnehmen.
Die Schüler sind auf dem Schulweg, während des Unterricht und in den
Betreuungszeiten des Freizeitbereiches (sofern sie hier angemeldet sind)
versichert.
Nach einer ansteckenden Krankheit oder Kopfläusen darf ein Schüler nur dann
erneut die Schule besuchen, wenn ein Arzt oder die Schulgesundheitsfürsorgestelle
bescheinigt hat, dass der Schüler frei von ansteckenden Krankheiten ist.
8. Verhalten bei Feueralarm
Wenn das Alarmsignal (unterbrochener Hupton) ertönt, verlassen alle Schüler
in Begleitung von Lehrkräften oder sonstigem pädagogischen Personal auf dem
vorgeschriebenen kürzesten Weg das Gebäude zu den jeweils festgelegten Freiflächen
hin. Schulsachen, Spielzeug und Garderobe werden zurückgelassen. Wenn das Alarmsignal
(unterbrochener Hupton) ertönt, verlassen alle Schüler in Begleitung von Lehrkräften
oder sonstigem pädagogischen Personal auf dem vorgeschriebenen kürzesten Weg das
Gebäude zu den jeweils festgelegten Freiflächen hin. Schulsachen, Spielzeug und
Garderobe werden zurückgelassen.
Fenster und Türen werden verschlossen (nicht abgeschlossen). Das Licht wird
ausgeschaltet. Weitere Anordnungen erteilt die Schulleitung oder die Feuerwehr.
Sommer 2009
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